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Echtzeit-Defekterkennung in der additiven Fertigung

Von Dipl. Inf. Sebnem Gül-Ficici

Im Subprojekt zur Ressourcenoptimierung in der additiven Fertigung wird in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Rosenheim eine Echtzeit-Defekterkennung mit Fehlerklassifikation mittels künstlicher neuronaler Netze umgesetzt.

Durch frühzeitige Erkennung lassen sich Prozessparameter rechtzeitig anpassen und fehlerhafte Bauteile vermeiden, deren Entsorgung oder Recycling den Energieverbrauch erhöht.


Linkes Bild: Früherkennung eines kleinen Defekts in einem additiven Fertigungsbauteil, markiert mit rotem Rahmen. Rechtes Bild: Deutlich sichtbarer Schaden im additiven Fertigungsprozess, entstanden aus einem anfänglich kleinen Defekt, rot markiert.

Bild links: Früherkennung eines winzigen Defekts im additiven Fertigungsprozess. Bild rechts: Sichtbarer Schaden im gleichen Druck, ausgelöst durch den kleinen Anfangsfehler. (Quelle: FH Kempten, CC BY, HKE).


Die Klassifikation ermöglicht eine gezielte Prozessoptimierung und unterstützt eine nachhaltige Fertigung. Da Defekte Festigkeit, Maßgenauigkeit, Oberflächenqualität und Funktion beeinträchtigen, werden Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge analysiert, Defekttypen identifiziert und deren Einfluss reduziert. Es bestehen zudem Gespräche mit Industriepartnern zur praktischen Umsetzung.

SG

Dipl. Inf. Sebnem Gül-Ficici

Dipl.-Inf. Sebnem Gül-Ficici ist an der Hochschule Kempten tätig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Projektleitung sowie in der Datenverarbeitung.